Sommer 2008
Editorial
Sommer, Sonne, Sonnenschein…
Mit Erscheinen dieser neuen utopia -Ausgabe kündigt sich auch schon fast der von vielen bestimmt sehnlichst herbeigewünschte Sommer an. Die Tage werden länger und die Nächte lauer, mensch sitzt draußen und ist zufrieden, es gibt eigentlich nur noch eins, worauf alle warten: endlich Ferien bzw. Urlaub zu haben! Während die einen wahrscheinlich eines der zahlreichen linken und libertären Sommercamps besuchen (und dort wo möglich die utopia auslegen oder verteilen, siehe Seite 3), zieht es andere in die Ferne, mensch lernt fremde Kulturen und Regionen kennen und hat vor allem eine ganze Menge Spaß. Wir werfen in dieser Ausgabe mal einen Blick darauf, wie es Menschen aus anderen Ländern bei uns eigentlich so (er-)geht – und müssen leider feststellen, dass das Schicksal der Familie Tadchanamoorthy „nur“ ein trauriges Beispiel dafür ist, was AusländerInnen, die angeblich „unrechtmäßig“ in Deutschland leben, alles ertragen müssen. Parallel dazu klären wir euch in der „Was ist das eigentlich“ – Box über Nationalismus auf; wir haben den leisen Verdacht, dass dieser bei manchen Abschiebepraktiken eine nicht unerhebliche Rolle spielen könnte…
Wenn ihr euch dann nach der informativen utopia -Lektüre im Liegestuhl sonnt und weiteres Lesefutter braucht, gibt es noch zwei Lektüretipps auf Seite 4 .
Wir wünschen euch einen tollen Sommer – sonnige Grüße von
eurer utopia -Redaktion!

