O wie Online-Protest
Alles wird digital – auch der Protest. Längst gibt es Online-Demos, E-Mail-Aktionen und elektronische Petitionen. Das Online-Netzwerk „campact“ hat sich auf Protestschreiben im Netz spezialisiert und möchte damit Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme geben. Einmal angemeldet, reichen ein paar Klicks und die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker haben eine Protest-E-Mail im Posteingang.
Die Themen reichen von Bahnprivatisierung bis Gentechnik, eine Kampagne wird immer dann gestartet, wenn eine wirkliche Veränderung realistisch scheint. Mitmachen sollen vor allem diejenigen, die kaum Zeit für politisches Engagement haben, aber trotzdem ihren Protest kundtun möchten. Für alle anderen gibt „campact“ aber auch Hinweise, wie man sich über das Internet hinaus engagieren kann.
Die Idee kommt anscheinend gut an: Über 100.000 Menschen erhalten den Newsletter von „campact“, in dem über die neuesten Kampagnen informiert wird. Der Appell „Atomkraftwerke jetzt abschalten“ wurde bereits über 60.000 Mal unterzeichnet.
Infos: http://www.campact.de
Felix W.





