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	<title>Utopia &#124; Jugendzeitung für eine herrschaftslose und gewaltfreie Gesellschaft &#187; Klimawandel, Atomkraft und Energie</title>
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		<title>Zu Besuch im AKW</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 16:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herbst 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein sonniger und überaus warmer Dienstag, als wir uns am 28. Juni mit dem Bus auf zu einem Schulausflug in Richtung Landshut gemacht hatten, um das dort ansässige Kernkraftwerk Isar zu besichtigen. Unsere Exkursion stand dabei ganz im Zeichen der schrecklichen Atomkatastrophe von Fukushima, die damals bereits drei Monate zurücklag, uns aber noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war ein sonniger und überaus warmer Dienstag, als wir uns am 28. Juni mit dem Bus auf zu einem Schulausflug in Richtung Landshut gemacht hatten, um das dort ansässige Kernkraftwerk Isar zu besichtigen. Unsere Exkursion stand dabei ganz im Zeichen der schrecklichen Atomkatastrophe von Fukushima, die damals bereits drei Monate zurücklag, uns aber noch immer alle beschäftigte.<span id="more-2108"></span></strong><br />
Während der erste Teil des Areals frei zugänglich war, war der zweite bereits mit Stacheldraht und Videokameras geschützt. Kein Wunder, denn dort befinden sich die zwei Kernreaktoren und der Kühlturm. Am Tor angekommen verließen wir den Bus und begaben uns zu Fuß in Richtung des Besucherzentrums, wo wir erst einmal von Frau Klein, unsere Führerin, begrüßt wurden.<br />
Bevor wir in den Bus einsteigen konnten, der uns in das gesicherte Areal bringen sollte, erhielten wir eine kurze aber prägnante Sicherheitsunterweisung, bei der wir erfuhren, dass uns das Fotografieren nur dann gestattet ist, wenn uns dies vorher explizit erlaubt wird. Nachdem wir den Bus bestiegen hatten, fuhr er langsam an die Schranke heran und stoppte schließlich. Wir mussten kurz auf einen der Wachmänner und die Durchsuchung des Busses warten. Während alle schon gespannt im Bus saßen und auf die Führung warteten, begutachteten die Sicherheitsleute derweilen die Stauräume und die Unterseite des Fahrzeuges.<br />
Ehe wir uns versahen setzte sich der Bus dann auch wieder in Richtung des ersten Blocks in Bewegung. Zwischenzeitlich begann unsere Führerin damit, uns die Funktionsweise des ersten Reaktorblocks, ein Siedewasserreaktor, detailliert und leicht verständlich zu erklären. Die Fahrt führte am ersten Block vorbei und erreichte anschließend die vier Notstromdiesel, die das Kraftwerk im Zweifelsfalle mit Notstrom versorgen sollen. Zudem fuhren wir an den Verwaltungsgebäuden für beide Reaktoren und an der Materialschleuse für den ersten Reaktorblock vorbei. Mittels dieser Schleuse ist es möglich, neue Materialien direkt in den Reaktor zu bringen.</p>
<p>Und dann stand auch bereits die Kühlturmfahrt an. Auf dem Weg dorthin fuhren wir an der Freiluftschaltanlage, die der Stromverteilung dient, dem Montageparkplatz und dem Campingplatz für die Personen, die die Revision durchführen, vorbei. Denn in regelmäßigen Zeitabständen müsse sich das Kraftwerk einer Revision (genauen Prüfung) unterziehen. In dieser Zeit führen rund 1500-1700 Personen eine akkurate Kontrolle des Atomkraftwerks durch; währenddessen ist das komplette Kraftwerk übrigens abgeschaltet. Die Mitarbeiterin zeigte im Laufe der Fahrt auf, wie ein Kühlturm funktioniert und sagte, dass dort der Dampf in Wasser umgewandelt werden würde. Davon konnten wir uns schlussendlich auch ein eigenes Bild machen, denn am Kühlturm hatten wir das erste Mal die Möglichkeit, auszusteigen und zu fotografieren. Dafür schritten wir ganz nah an den Turm heran, von dem aus ca. 26 Grad warmes Wasser in ein Auffangbecken fiel. Wir wurden instruiert, wirklich nur den Kühlturm und absolut nichts anderes zu fotografieren, woran sich auch alle ordnungsgemäß gehalten haben. Nach einem zehnminütigen Aufenthalt bestiegen wir den Bus wieder und verließen den Sicherheitsbereich auf dem gleichen Weg, wie wir ihn befahren hatten.<br />
Der Bus stoppte am Besucherzentrum, wo wir kurz die Möglichkeit hatten, einige Ausstellungsstücke zu besichtigen. Im Anschluss daran erwartete uns ein kurzer PR-Film, der nur so vor Propaganda strotze. So wurde unter anderem die Atomkraft im Vergleich zu Kohlekraftwerken, die angeblich viel weniger effizient wären, lobend hervorgehoben. Desweiteren wurde auf die Geschichte der Atomkraft und die Funktionsweise der Reaktoren eingegangen sowie Informationen zu Uran geliefert. Der Film wies außerdem darauf hin, dass E.ON die Hälfte seines Stroms durch Kernkraft erzeugt.<br />
Wie in dem PR-Film gesagt wurde, soll auch bei Störfällen keine Radioaktivität austreten können, die Stahlbetonhülle den Reaktor vor Erdbeben und Flugzeugabstürzen schützen, und die regelmäßigen Inspektionen darüber hinaus für Sicherheit sorgen. Mittlerweile sei sogar die Lagerung von Castorbehältern auf dem betriebseigenen Zwischenlager möglich, was lästige Transporte unnötig machen würde. Ebenfalls wurde darauf eingegangen, dass es von Seiten der Regierung sehr starke Umweltschutzauflagen gibt, an die sich gehalten werde. Besonders kurios wurde es dann, als der Film mit der Aussage, dass die Radioaktivität zum täglichen Leben gehöre, versucht hat, die Nutzung von atomarer Energie zu legitimieren. Zum krönenden Abschluss eines mehr als fragwürdigen Films wurde das Atomkraftwerk noch als wichtiger Arbeitgeber angepriesen. Am Ende blieb man doch mit einem leicht fragenden Gesicht zurück, denn von den realen Gefahren der Atomtechnologie war kein Wort zu hören.<br />
Und als ob das nicht schon genug der Propaganda gewesen wäre, folgte direkt darauf ein Vortrag, in dem unsere Referentin ähnlich unkritisch mit der Atomkraft umging wie bereits das Video. Anfangs wurden uns noch einmal grundlegende Dinge wie die Funktionsweise erklärt und geschildert, wie das Auswechseln von Reaktorbrennstäben funktioniert und die verschiedenen Reaktortypen unterscheidet.<br />
<a href="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2011/09/akw.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2109" title="akw" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2011/09/akw.png" alt="" width="500" height="563" /></a></p>
<p><a href="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2011/09/akw.png"></a>Danach kamen wir noch in den Genuss einer Liveschaltung in das Reaktorgebäude. Dabei konnten wir einen Blick auf das 12 Meter tiefe Becken erhaschen, in dem die Brennstäbe fünf Jahre lang gekühlt werden müssen, bevor sie in Castorbehältern im Zwischenlager weiterhin aufbewahrt werden können. Die zweite Liveschaltung ermöglichte es uns nun einen Eindruck von der Arbeit in der Steuerzentrale, in der 12 Mitarbeiter in mehreren Schichten arbeiten, zu bekommen. Um immer auf dem neusten Stand zu sein müssen die Mitarbeiter der Steuerzentrale alle sechs Monate die Kraftwerksschule in Essen besuchen und eine Prüfung ablegen, bevor sie wieder in einem AKW eingesetzt werden dürfen, wie Frau Klein sagte. Bei dem Blick in das zweite Reaktorgebäude wurde uns der DWR abermals erklärt und wir konnten die Brennstäbe erkennen. Dabei war anhand der Helligkeit erkennbar, ob es sich um neue oder alte Brennstäbe handelte.<br />
Als nächstes stand ein Referat über die Jahresleistung des ersten Blocks in den Jahren 2007-2009 auf dem Plan. Wie wir erfuhren, liegt die Leistung ständig zwischen 80 und 100%, weiterhin teilte sie mit, dass die Windkraft rechtlich gesehen Vorrang vor der Kernkraft hätte. Im Gegensatz zu Block 1 hätte der zweite Block allerdings nahezu immer eine hundertprozentige Leistung. Dann gab es noch ein paar Details zum Castor, so handele es sich dabei um sehr stabile und geprüfte Behälter, in denen die Brennstäbe dann gelagert und transportiert werden können.<br />
Mit diesen Behauptungen endete unser Vortrag und wir konnten noch Fragen stellen und eine kritische Diskussion anregen, wovon abgesehen von mir niemand großartig Gebrauch machte. Aufgrund der Tatsache, dass die Gefahren der Kernenergie sowohl in dem Vortrag als auch im Film überhaupt nicht thematisiert wurden, stellte ich die Frage nach den Risiken der Atomtechnologie, was augenblicklich dazu führte, dass die Mitarbeiterin mich aufforderte, ein paar Beispiele zu nennen. Ich nannte unter anderem die das Risiko eines Flugzeugabsturzes und die Gefahren des menschlichen und technischen Versagens. Erst nach einer langen Diskussion, in der sie versuchte, mich von ihrem Standpunkt bzw. dem Standpunkt von E.ON zu überzeugen, gestand sie ein, dass der erste Block einem Absturz eines modernen Kampfjets wohl nicht mehr standhalten würde. Davon unbeirrt, lobte sie die Atomkraft jedoch als sicher.</p>
<p>Zurück blieb das Gefühl eine durchweg interessante Führung geboten bekommen zu haben, aber nicht richtig auf die Gefahren der Atomenergie hingewiesen worden zu sein und besonders während des Vortrages mehr mit Propaganda gefüttert worden zu sein. Das war insbesondere in Anbetracht der Atomkatastrophe von Fukushima zu bedauern, wenngleich dies zu erwarten war.<br />
<em></em></p>
<p><em>Johannes Hartl</em></p>
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		<title>Der exportierte Tod</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 19:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland verkauft Atomtechnologie in alle Welt
Damit deutsche Unternehmen die Möglichkeit haben, fremde Märkte in politisch und finanziell unstabilen Teilen dieser Welt zu erschließen, gibt es bereits seit Ende der 60er Jahre eine staatliche Exportversicherung – die sogenannte Hermesdeckung. Durch diese Versicherung haben deutsche Konzerne, die mit Entwicklungs- und Schwellenländern handeln, die Möglichkeit, sich vor ausbleibenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --><strong>Deutschland verkauft Atomtechnologie in alle Welt</strong></p>
<p><strong><span id="more-2037"></span></strong>Damit deutsche Unternehmen die Möglichkeit haben, fremde Märkte in politisch und finanziell unstabilen Teilen dieser Welt zu erschließen, gibt es bereits seit Ende der 60er Jahre eine staatliche Exportversicherung – die sogenannte Hermesdeckung. Durch diese Versicherung haben deutsche Konzerne, die mit Entwicklungs- und Schwellenländern handeln, die Möglichkeit, sich vor ausbleibenden Zahlungen und dem damit verbundenen Verlust, der sich negativ auf das Unternehmen auswirken könnte, zu schützen. Denn sollte es tatsächlich so weit kommen, dass die Abnehmer der Forderung nicht mehr nachkommen können, würde der Staat für den entstanden Schaden aufkommen und die fälligen Beträge in voller Höhe an das entsprechende Unternehmen zahlen. Bei dieser Art von Bürgschaft handelt es sich um einen bedeutenden Bestandteil der deutschen Außenwirtschaftsförderung, die insbesondere für Großkonzerne – auch aus der Atomwirtschaft – von unschätzbarem Wert ist.</p>
<p>Über die Vergabe von solchen Exportgarantien entscheidet der sogenannte Innenministerielle Ausschuss, in dem Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Wirtschaftsministeriums, des Finanzministeriums und des Entwicklungsministeriums sowie Vertreter der Firmen und zumeist unabhängige Sachverständige sitzen. Dieses Gremium entscheidet dann nach einer Prüfung des vorliegenden Sachverhalts über die Vergabe von Deckungen.</p>
<p><strong>Warum der Staat bürgen muss</strong></p>
<p>Eine Frage, die sich nahezu aufdrängt, ist, warum ausgerechnet der Staat derartige Geschäfte absichern muss, und warum das nicht auch private Anbieter übernehmen können. Das liegt zum einen daran, dass sich kaum ein privater Versicherer dazu bereit erklären würde, Geschäfte von einer solch langen Dauer mit nicht geringem Risiko abzusichern, und zum anderen daran, dass sich Geschäfte außerhalb der in der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) organisierten Länder privat nicht hinreichend absichern lassen. Bei der OECD handelt es sich um eine internationale Handelsorganisation mit 34 ausschließlich wohlhabenden Mitgliedsstaaten, deren Ziel unter anderem in der Aufrechterhaltung der optimalen Wirtschaftsentwicklung besteht. Geschäfte innerhalb dieser Handelszone müssen im Regelfall nicht staatlich versichert werden, da sie wirtschaftlich als überaus sicher gelten.</p>
<p><strong>Die Unterstützung von Atomgeschäften – „Hermesatom“</strong></p>
<p>Neben normalen wirtschaftlichen Geschäften subventioniert die deutsche Regierung auch das Geschäft mit der Atomtechnologie per Hermesdeckung.</p>
<p style="text-align: left;">So hat die schwarz-gelbe Bundesregierung alleine zwischen Oktober 2009 und August 2010 die Deckung für Projekte in zehn neu zu bauenden Atomanlagen in aller Welt zumindest theoretisch übernommen. Darunter finden sich Aufträge von Ländern wie China, Russland, Litauen, Slowenien und sogar Japan; wobei die Realisation in diesem Land angesichts der verheerenden Katastrophe von Fukushima äußerst fragwürdig sein dürfte.</p>
<div id="attachment_2038" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><a href="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2011/06/atomexport.jpg"><img class="size-full wp-image-2038 " title="atomexport" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2011/06/atomexport.jpg" alt="" width="240" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Michael Schulze von Glaßer</p></div>
<p>Bislang flossen rund 13 Milliarden DM (der Betrag ist in DM angegeben, da hier alle übernommenen Garantien, seit bestehen der Hermesdeckungen zusammengefasst sind) der bisher gebilligten Bürgschaften ins   Atomgeschäft. Ein Ende ist nicht in Sicht, denn neben den oben genannten zehn relativ sicheren Zusagen für Deckungen wurden sechs weitere Anfragen für Bürgschaften, die nur Geschäfte mit atomaren Technologien betrafen, gestellt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde über diese sechs Anträge jedoch noch nicht entschieden.</p>
<p><strong>„Hermesatom“ – Welche Gefahren sind mit der Deckung von Atomgeschäften verbunden?</strong></p>
<p>Neben den normalen Gefahren, die ohnehin schon von der Atomenergie ausgehen, entstehen durch die Versicherung von Atomgeschäften auch noch andere gravierende Risiken, die keinesfalls unterschätzt werden dürfen.</p>
<p>Besonders nennenswert hierbei erscheint die Gefahr eines überraschenden politischen Umsturzes im Abnehmerland, durch den die Atomtechnologie zerstrittenen Rebellen und Revolutionären in die Hände fallen könnte, die Kämpfe gegeneinander austragen, und für dieses Vorhaben aus reiner Gier und ohne Rücksicht auf Verluste auf die Atomkraft und den Waffen, die mit ihr produziert werden können, zurückgreifen wollen.</p>
<p>Diese Gefahr besteht vor allem in Schwellenländern. Doch auch in politisch und wirtschaftlich stabilen Ländern sind die Übernahme von Deckungen mit Gefahren behaftet, die nicht außer Acht gelassen werden sollten.</p>
<p>Diese Gefahr nimmt die Regierung wissentlich in Kauf, nur um der eigenen Wirtschaft etwas Gutes zu tun. Die Menschen in den jeweiligen Abnehmerländern scheinen ihnen völlig egal zu sein. Anhand dessen erkennt man sehr deutlich, dass sich unser politisches System absolut kapitalistisch ausgerichtet hat und der einzelne Mensch kaum mehr Beachtung findet.</p>
<p><strong>Die Geschichte eines wirtschaftlichen Desasters – Der Bau eines brasilianischen AKWs</strong></p>
<p>In den 70er Jahren gelang der brasilianischen Militärdiktatur dank internationaler Hilfe der Einstieg in die Atomtechnologie. Auch die Bundesregierung hatte sich unter Kanzler Schmidt rege daran beteiligt. Die Gründe für den Einstieg Brasiliens in die Atomkraft lagen weniger bei der Stromgewinnung als vielmehr bei dem Wunsch nach militärischer Vormachtstellung verbunden mit der Möglichkeit, Atomwaffen bauen zu können. Und das war allen Unterstützern wohl bekannt.</p>
<p>Zwar wurde dieses noch unvollendete Projekt nach dem Ende der Militärdiktatur eine Zeit lang auf Eis gelegt, da die neu gewählte Regierung zum einen damit beschäftigt war, die Schäden der vorangegangen Regenten weitestgehend zu korrigieren und zum anderen deshalb, weil die neue Regierung mitnichten hinter der Atomtechnologie stand. 1996 wurden sie jedoch so weit gedrängt, dass sie das Projekt erneut aufnahmen.</p>
<p>Besonders deutsche Akteure mussten sich hervorgetan haben, als es darum ging, das Projekt voranzutreiben. Neben diversen deutschen Banken hatte vor allem auch die Siemenstochter KWU, die zu der Zeit finanzielle Schwierigkeiten hatte, von einer Wiederaufnahme profitiert. Das ließ sich damit erklären, dass die Banken die Kredite, die benötigt wurden, bereitstellten und KWU die Technik lieferte. Selbstverständlich hatten sich die Banken zuvor staatliche Unterstützung zusichern lassen.</p>
<p>Schließlich konnte das AKW Angra 2 nach einer spektakulär langen Bauzeit von 25 Jahren (die ersten Arbeiten hatten noch unter der Militärdiktatur begonnen) und den weltweit höchsten Baukosten von 15 Milliarden DM im Jahre 2000 fertiggestellt werden. Die Chancen, dass sich der Bau des AKWs jemals lohnen könnte, sind denkbar gering, denn es müsste alleine 40 Jahre lang betrieben werden, um nur die reinen Baukosten zu erwirtschaften.</p>
<p>Eine solch lange Laufzeit dürfte jedoch aufgrund der alten Bauteile, für die es bald schon keinen Ersatz mehr geben wird, ausgeschlossen sein. Zudem geht von diesem AKW eine große Gefahr aus, da es sich im einzigen erdbebengefährdeten Gebiet des ganzen Landes befindet, und es schon des Öfteren Probleme mit Angra 1, dem benachbarten Kraftwerk gab; so sank beim Ausheben der Baugrube für Angra 2 das Maschinenhaus für Angra 1, das damals außer Betrieb war, ab. Die entstandenen Schäden lagen bei 50 Millionen US-Dollar. Bei der Beseitigung der Mängel tat sich besonders Siemens hervor, die dadurch eine Menge Geld verdienten.</p>
<p>Doch damit ist es noch nicht vorbei. Nachdem Brasilien 2001 in einer schweren Energiekrise steckte, wurde der Bau eines weiteren AKWs erwogen. Eine Zeit lang war die Position der akutellen Regierung unklar, sie machten ihre Zusage vor allem von der internationalen (auch deutschen) Bereitschaft, das Projekt mit zu finanzieren, abhängig.</p>
<p>Im Februar 2010 erklärte sich die Bundesregierung unter Vorbehalt dazu bereit, eine Bürgschaft im Wert von 1,3 Milliarden Euro für den Bau von Angra 3 zu übernehmen. Die schlussendliche Zusage ist nun nur noch davon abhängig, wie die Verhandlungen mit den französischen Banken rund um die Kreditbedingungen verlaufen.</p>
<p>Es sieht jedoch ganz danach aus, dass der französisch-deutsche Konzern Areva NP/Siemens die Zusage für den Kredit bekommt und die Bauarbeiten bald beginnen können, was für Brasilien drastische Folgen haben könnte.</p>
<p><strong>Zwiespalt Atomexportförderung</strong></p>
<p>Wenn man das Thema „Atomexportförderungen“ vernünftig betrachtet, so müsste man sehr schnell zu dem Entschluss kommen, dass ein Land wie Deutschland, in dem die Atomtechnologie von der Bevölkerung strikt abgelehnt wird, keinesfalls Geschäfte unterstützen dürfte, bei denen den BürgerInnen des Abnehmerstaates diese gefährliche Technologie auf das Auge gedrückt wird. Denn oftmals ist der Protest, wie es ihn bei uns gibt, aufgrund der herrschenden Staatsform gar nicht zu vernehmen.</p>
<p>Die kleine deutsche Nichtregierungsorganisation urgewald formuliert hierzu auf ihrer Internetseite: „Die Bundesregierung jedoch darf nicht den Atomexport fördern, wenn die Technologie im eigenen Land wegen ihrer Gefährlichkeit abgelehnt wird und sie international unter vollkommen anderen, oftmals viel prekäreren, Bedingungen realisiert wird.“</p>
<p>Wenn zudem bekannt ist, dass die Einwohner des Landes, in dem das Kraftwerk gebaut werden soll, zum Großteil gegen Atomkraft sind, so dürfte die Bundesregierung keinesfalls für dieses Geschäft bürgen, denn somit würden sie signalisieren, dass sie keine Rücksicht auf das Volk nehmen, sondern nur die oftmals diktatorischen Herrscher unterstützen.</p>
<p><strong>Wie es weitergehen wird?</strong></p>
<p>Es ist schwierig, hier eine Vorhersage anzustellen, dennoch kann man davon ausgehen, dass in einem kapitalistischen System, wie dem der BRD, die Interessen der Wirtschaft zuerst berücksichtigt werden. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass die VertreterInnen der entsprechenden Unternehmen direkten Einfluss auf die Bundesregierung haben und die BürgerInnen eben nicht. Sie haben erst bei den Parlamentswahlen wieder einen größeren Einfluss, und vor den Wahlen ist die Welt ohnehin in Ordnung, zumindest wird einem das so vorgespielt.</p>
<p>Aktiv werden!</p>
<p><em><strong>Johannes Hartl</strong></em></p>
<p>Weitere Infos gibt es hier:</p>
<p><a href="http://urgewald.de/index.hp?page=12-113-116" target="_blank">http://urgewald.de/index.hp?page=12-113-116</a></p>
<p><a href="http://www.campact.de/atom2/sn12/signer" target="_blank">http://www.campact.de/atom2/sn12/signer</a></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
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		<title>Die Katastrophe von Tschernobyl</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 20:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frühling 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst wurde der Unfall vertuscht und bis heute werden die Folgen heruntergespielt.
Am 26. April jährt sich der Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl zum 25. Mal. Bis heute wird über die Zahl der Toten gestritten. Die offiziellen Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden mit der Internationalen Atomenergiebehörde abgestimmt, einer Lobbyorganisation für die Atomkraft. Die Katastrophe zeigt außerdem, dass den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erst wurde der Unfall vertuscht und bis heute werden die Folgen heruntergespielt.<span id="more-1957"></span></strong></p>
<p>Am 26. April jährt sich der Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl zum 25. Mal. Bis heute wird über die Zahl der Toten gestritten. Die offiziellen Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden mit der Internationalen Atomenergiebehörde abgestimmt, einer Lobbyorganisation für die Atomkraft. Die Katastrophe zeigt außerdem, dass den Mächtigen ihr Ansehen wichtiger ist als die Gesundheit der Bevölkerung.</p>
<p>Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark gab es die ersten Zeichen: Die Geigerzähler knattern ohne Pause. Das sind die Geräte, mit denen Radioaktivität gemessen wird. Die Strahlung ist deutlich höher als normalerweise, und das auch noch einen Kilometer entfernt vom Reaktor. Der Kraftwerksleiter löst Alarm aus, die Bevölkerung wird über Rundfunk informiert. Doch die Gefahr kommt nicht aus dem Kraftwerk in Forsmark. Die Schweden merken an jenem Tag die Folgen einer Atomkatastrophe, wie es sie bis dahin noch nicht gegeben hat: In Tschernobyl, mehrere hundert Kilometer entfernt, war es zwei Tage vorher zum Super-GAU gekommen.</p>
<p><strong>Die Sowjet-Regierung verheimlicht den Unfall</strong><br />
Das Atomkraftwerk Tschernobyl liegt in der Ukraine, nahe der Grenze zu Weißrussland. Das Datum verändert die Welt: Der 26. April 1986 steht für das Versagen der sogenannten zivilen Nutzung der Atomenergie. Bekannt wird das Drama aber erst in den Tagen danach. Nachdem in Forsmark Alarm geschlagen wurde, messen auch andere Orte in Skandinavien erhöhte Werte. Wetterexperten rechnen aus, woher die radioaktive Wolke gekommen sein muss: Aus der damaligen Sowjetunion.<br />
Dort wird die Katastrophe zunächst vertuscht, erst nach den Vorwürfen aus Westeuropa gibt die autoritär-kommunistische Regierung zu, dass es einen „Unfall“ gab. In einer geheimen Sitzung des Zentralkomitees soll Generalsekretär Michail Gorbatschow gesagt haben: „Wenn wir die Öffentlichkeit informieren, sollten wir sagen, dass das Kernkraftwerk gerade renoviert wurde, damit kein schlechtes Licht auf unsere Ausrüstung geworfen wird.“ Die Bevölkerung wurde auch erst nach mehr als 24 Stunden über den Unfall informiert und aufgefordert, die Stadt zu verlassen.</p>
<p><strong>Radioaktive Wolke stoppt an französischer Grenze</strong><br />
Auch in Frankreich versucht die Regierung, möglichst wenig Aufsehen zu erregen. Panikstimmung oder Kritik an der Atomenergie sollen gar nicht erst aufkommen, schließlich wird der größte Teil des Stroms aus der Kernspaltung gewonnen. Die angeblich gemessene radioaktive Belastung für Frankreich lässt nur einen Schluss zu: Die radioaktive Wolke ist von Tschernobyl gen Westen gezogen, über Deutschland hinweg, aber an der französischen Grenze hat sie Halt gemacht… Inzwischen hat der damalige französische Umweltminister eingeräumt, die Werte seien um das 1.000fache niedriger angegeben worden als zutreffend. Wie es dazu kam, ist angeblich nicht mehr nachvollziehbar.<br />
Bis heute dürfen in manchen Teilen Bayerns bestimmte Pilze nicht gegessen werden, weil der Boden durch den Regen radioaktiv verseucht wurde und sich die Strahlung noch immer in den Pilzen konzentriert. Weltweit ist die Strahlenbelastung durch Tschernobyl angestiegen – der Unfall ist somit heute noch nachweisbar, wenn auch die jährliche Strahlendosis sehr gering ist.</p>
<p><strong>Streit um die Todesopfer</strong><br />
Durch die Katastrophe haben Tausende Menschen ihre Heimat verloren. Allein in Weißrussland wurden über 100.000 Menschen umgesiedelt. Wie viele an den gesundheitlichen Folgen gestorben sind, darüber gibt es einen großen Streit. Die Schätzungen reichen von 50 bis zu knapp 100.000 Toten. Eine genaue Zahl zu ermitteln ist vor allem deshalb schwierig, weil eine Krankheit sich häufig nicht eindeutig auf die höhere Radioaktivität als Ursache zurückführen lässt.<br />
Im Jahr 2005, knapp 20 Jahre nach der Katastrophe, gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO zusammen mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) eine Mitteilung heraus. Darin heißt es, bislang lasse sich der Tod von weniger als 50 Menschen auf den Unfall zurückführen. Insgesamt erwarte man etwa 4.000 Tote. Dabei seien in den Jahren 1986 und 1987 etwa 200.000 Rettungs- und Bergungsarbeiter der Strahlung ausgesetzt worden. Damals wurden vor allem junge Soldaten aus der ganzen Sowjetunion zum Reaktor gebracht, damit sie – kaum geschützt – die Reaktortrümmer wegräumen. Oft waren sie der Strahlung nur wenige Minuten ausgesetzt, aber die reichten, um ihr Leben zu verändern. Viele wurden krank oder starben an den Folgen.</p>
<p><strong>Vertrag mit Atomlobbyorganisation</strong><br />
Dass die Weltgesundheitsorganisation WHO solch niedrige Todeszahlen veröffentlicht, könnte auch mit einem Kooperationsvertrag zusammenhängen, der 1959 mit der Atomenergiebehörde IAEA geschlossen wurde. Darin heißt es: „Jedes Mal, wenn eine der Parteien beabsichtigt, ein Programm oder eine Aktivität in einem Bereich zu unternehmen, der von erheblichem Interesse für die andere Partei ist oder sein könnte“ &#8211; also aus Sicht der WHO jegliche Forschung, die mit Atomenergie zusammenhängt – dann müsse sich die WHO mit der IAEA abstimmen, „um die Frage in gegenseitiger Übereinstimmung zu regeln“. Bei Studien über Tschernobyl arbeiten WHO und IAEA dann auch sehr eng zusammen. Und die IAEA wiederum ist nicht so unabhängig, wie sie manchmal gerne dargestellt wird.<br />
Sie hat zwei Ziele: Zum einen will sie den unerlaubten Handel mit radioaktivem Material  unterbinden, um das Risiko von Atomwaffengebrauch zu senken. Zum anderen fördert sie aber die so genannte zivile Nutzung der Atomenergie. Im Statut der IAEA heißt es: „Die Behörde versucht den Beitrag von Atomenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand in der Welt zu beschleunigen und auszuweiten.“</p>
<p><strong>Politische Folgen von Tschernobyl</strong><br />
Nach der Katastrophe von Tschernobyl entflammt die Debatte um Atomkraft neu. Die Kraftwerksbetreiber betonen immer wieder, dass ein solcher Unfall in einem deutschen Kraftwerk ausgeschlossen sei. Exakt der gleiche Vorgang würde sich tatsächlich wohl nicht wiederholen. Dennoch: Tschernobyl hat gezeigt, dass etwas eintreten kann, das sich zuvor niemand ausmalen konnte oder wollte. Deswegen ist auch die Bezeichnung „Super-GAU“ nicht übertrieben. GAU steht für den Größten Anzunehmenden Unfall, bei dem keine großen Mengen an Radioaktivität freigesetzt werden. Alles, was darüber hinaus geht, wird mit Super-GAU bezeichnet.<br />
In Deutschland erstarkt nach Tschernobyl die Anti-Atomkraft-Bewegung, die SPD ist nun für den Ausstieg, nachdem sie sich gerade mal zwei Jahre vorher gegen den Neubau von weiteren Reaktoren ausgesprochen hatte. Und in Italien wird das wahr, wovon Umweltschützer weltweit träumen: In einem Volksentscheid beschließt die Bevölkerung die Stilllegung der Atomanlagen, vier Jahre später geht dort der letzte Reaktor vom Netz.</p>
<p><em><strong>Felix W.</strong></em></p>
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		<title>Gescheiterte Klimaverhandlungen</title>
		<link>http://www.jugendzeitung.net/klimawandelatomkraft-und-energie/gescheiterte-klimaverhandlungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 12:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arno_nym</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frühling 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen konnten sich die Staaten nicht auf Klimaschutz einigen, weil Wirtschaftsinteressen immer noch wichtiger sind. Das stellt die Klimabewegung vor neue Herausforderungen.

Wer will Staatsbürgerin der Malediven werden? Klimaaktivist/innen verteilen symbolisch Pässe an die Teilnehmenden der Klimakonferenz im dänischen Kopenhagen. Nicht ohne Grund: Der Inselstaat ist im wahrsten Sinne vom Untergang bedroht: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen konnten sich die Staaten nicht auf Klimaschutz einigen, weil Wirtschaftsinteressen immer noch wichtiger sind. Das stellt die Klimabewegung vor neue Herausforderungen.</strong><br />
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Wer will Staatsbürgerin der Malediven werden? Klimaaktivist/innen verteilen symbolisch Pässe an die Teilnehmenden der Klimakonferenz im dänischen Kopenhagen. Nicht ohne Grund: Der Inselstaat ist im wahrsten Sinne vom Untergang bedroht: Steigt der Meeresspiegel auf Grund der Erderwärmung weiter an, müssen sich die rund 400.000 Einwohner/innen eine neue Heimat suchen.   Präsident Mohamed Nasheed ist deshalb überzeugt: Der Temperaturanstieg muss auf 1,5 Grad begrenzt werden. Die Industriestaaten aber wollen das 2-Grad-Ziel festschreiben – und werden vermutlich nicht einmal das erreichen. Für Nasheed ist das inakzeptabel: Er werde keinen „Selbstmordpakt“ unterschreiben, erklärt er in Kopenhagen.<br />
Gebracht hat es nicht viel. Das Ergebnis der UN-Konferenz ist weniger als mager. Es gibt einen „Copenhagen Accord“, doch der wird von den Vereinten Nationen bloß als Vorschlag „zur Kenntnis genommen“. Zahlen, welches Land wieviel Treibhausgase einsparen soll, fehlen komplett. Bestrafungsmöglichkeiten bei Nichteinhalten ebenfalls. Auf gut Deutsch: Wir wollen den Klimawandel aufhalten, verraten aber nicht wie.<br />
<a href="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2010/05/IMG-6485_large.jpg"><img src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2010/05/IMG-6485_large.jpg" alt="" title="IMG 6485_large" width="333" height="500" class="alignright size-full wp-image-1810" /></a><br />
<strong>Höchste Zeit für richtigen Klimaschutz</strong><br />
Dabei wird es höchste Zeit: Im Jahr 2013 läuft das Kyoto-Protokoll aus, danach soll es ein neues Abkommen geben. Damit es rechtzeitig in Kraft treten kann, sollte eigentlich der Dezember 2009 die letzte Deadline für die Unterzeichnung sein. Danach muss es nämlich noch von allen Ländern ratifiziert werden, die Parlamente müssen es also bestätigen.<br />
Die Bilanz des Kyoto-Protokoll ist erschreckend: Die weltweiten Treibhausgasemissionen sind weiter angestiegen, weil Schwellenländer wie China immer mehr ausstoßen und viele Industriestaaten  sich nicht an das Kyoto-Protokoll halten. Daraus hätte man für ein neues Abkommen lernen können. Doch mal wieder sind die Verhandlungen gescheitert. Erklärt wird das meist mit den unterschiedlichen Positionen der Länder:<br />
Die USA wollen zunächst ihr eigenes Klimagesetz verabschieden, bevor sie sich international zu Treibhausgas-Reduktionen verpflichten. Außerdem möchten die Vereinten Staaten, dass auch China als weltweit größter Produzent des Klimagifts CO2 mitmacht. China hingegen beharrt darauf, dass vor allem die Industrieländer für den Klimawandel verantwortlich sind. Der Pro-Kopf-Ausstoß ist dort auch deutlich höher. Die Europäische Union beteuert zwar, sie wolle ein „ambitioniertes“ Abkommen, ist aber nicht bereit, von sich aus die Emissionen um 30 oder gar 40 Prozent zu senken.  Die kleinen Inselstaaten und afrikanische Länder, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, hoffen auf effektiven Klimaschutz, haben aber keine Druckmittel.</p>
<p><strong>Wirtschaftliche Interessen</strong><br />
Das eigentliche Problem ist aber, dass die Länder immer noch die Interessen ihrer Wirtschaft vertreten. Klimaschutz bedeutet eben Mehrkosten und das schmälert den Profit. Kein Land will das seiner Wirtschaft zumuten. Dass Klimaschutz längst nicht mehr das Öko-Thema ist, hat sich in Kopenhagen auch dadurch gezeigt, dass über 100 Staats- und Regierungschefs und -cheffinnen angereist sind. Es geht schließlich um knallharte wirtschaftliche Interessen. Und da dürfen natürlich auch die Lobbyist/innenen nicht fehlen.<br />
Die größte Nichtregierungsorganisation (NGO) in Kopenhagen war&#8230; die Internationale Emissionshandel-Vereinigung IETA, in der die großen Verschmutzungs-Industrien zusammengeschlossen sind. Knapp 500 Lobbyist/innen waren auf dem Klimagipfel. Auch auf den beiden Vorgängerinnen-Konferenzen stellte der Industrieverband mehr Vertreter/innen als jede andere NGO.</p>
<p><strong>Herausforderungen für die Klimabewegung</strong><br />
Wie kann es weitergehen nach Kopenhagen? Die Großdemo mit 100.000 Teilnehmenden war ein guter Startschuss für eine globale Klimabewegung. Doch bis zur nächsten Klimakonferenz in Mexiko können Klimaengagierte auch zu Hause jede Menge machen.<br />
In Deutschland sind immer noch 10 neue Kohlekraftwerke in Bau und weitere 15 in Planung. Sollten die tatsächlich in Betrieb genommen werden, wären sämtliche Klimaziele faktisch unerreichbar. Einige Neubaupläne konnten durch lokalen Protest schon gestoppt werden. Auch die von Union und FDP geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken würde sich langfristig negativ auf das Klima auswirken. Denn sie verhindern den Ausbau der erneuerbaren Energien und nur die können auf Dauer für klimafreundlichen Strom sorgen. Es bleibt also noch viel Arbeit.</p>
<p><strong>Felix W.</strong><br />
<em>Felix W. war als Journalist für das Online-Magazin<br />
wir-klimaretter.de in Kopenhagen.</em></p>
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		<title>Warmlaufen für den Tag X</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 15:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arno_nym</dc:creator>
				<category><![CDATA[Januar/Februar 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch in diesem Jahr könnten die ersten Atommülltransporte ins atomare Zwischenlager Ahaus fahren. Anti-Atom-Initiativen aus dem Münsterland bereiten Protestaktionen vor.

Trotz trüben Wetters zogen am vergangenen Sonntag 150 AtomkraftgegnerInnen protestierend durch Ahaus. Schon am 7. November gab es im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags gleich mehrere Anti-Atom-Aktionen im Münsterland: am Nachmittag demonstrierten AktivistInnen vor der Bezirksregierung am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch in diesem Jahr könnten die ersten Atommülltransporte ins atomare Zwischenlager Ahaus fahren. Anti-Atom-Initiativen aus dem Münsterland bereiten Protestaktionen vor.</strong><br />
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Trotz trüben Wetters zogen am vergangenen Sonntag 150 AtomkraftgegnerInnen protestierend durch Ahaus. Schon am 7. November gab es im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags gleich mehrere Anti-Atom-Aktionen im Münsterland: am Nachmittag demonstrierten AktivistInnen vor der Bezirksregierung am Münsteraner Domplatz und übergaben symbolisch mehrere gelbe Atommüllfässer; am Abend gab es dann direkt vor dem atomaren Zwischenlager in Ahaus, 45 Kilometer westlich der Domstadt, eine spontane Demonstration von 50 UmweltschützerInnen. Die AtomkraftgegnerInnen aus dem Münsterland laufen sich für die anstehenden Castor-Transporte warm.<br />
Über 300 Atommüllbehälter sollen demnächst zur Zwischenlagerung nach Ahaus gebracht werden. Das bereits 1982 in Betrieb genommene Atommülllager ist momentan nur zu zehn Prozent ausgelastet, die ersten Transporte zur Füllung des Lagers könnten schon Ende Dezember rollen. Die Genehmigung zur Einlagerung von Betriebs- und Stilllegungsabfällen aus deutschen Atomkraftwerken erteilte die Bezirksregierung am 11. November 2009. Über die genaue Herkunft und die Zahl der Transporte schweigt sich die Stelle aus. An die Öffentlichkeit gelang jedoch, dass mindestens 150 Atommüllbehälter aus dem Kernforschungszentrum Jülich bei Aachen nach Ahaus gebracht werden sollen. Der Versuchreaktor Jülich wurde bereits 1988 aufgrund zahlreicher Störfälle abgeschaltet und befindet sich im Rückbau – die verstrahlten Baustoffe sollen in Ahaus eingelagert werden. Ob die Transporte per Zug oder per Lastwagen-Konvoi abgewickelt werden, ist noch unbekannt.<br />
Darüber hinaus erwarten UmweltschützerInnen weitere 150 Castoren mit dem Zug aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague. „Es wird allein aus Frankreich mindestens ein halbes Dutzend Transporte geben“, fürchtet Matthias Eickhoff, Sprecher des Bündnisses “Münsterland gegen Atomanlagen”. Um die Fahrt durch das dicht besiedelte Ruhrgebiet zu vermeiden, wird der Zug – wie bei den Gorleben-Transporten – quer durch Hessen und dann Richtung Westen ins Münsterland fahren. Matthias Eickhoff warnt indes vor den neuen Transportbehältern, die bei den kommenden Ahaus-Castoren aus Frankreich erstmals zum Einsatz kommen sollen. Diese seien nur unzureichend getestet. Kritisiert wird auch die Geheimhaltungstaktik der Behörden, die die Bevölkerung nie über anstehende Transporte informieren und die Gefahren herunterspielen: „Falls etwas passiert, werden die meisten Menschen nicht wissen, was sie tun sollen“, so der Sprecher.<br />
Die staatlichen Sicherheitskräfte bereiten sich auf große Protestaktionen vor: Bereits am vergangenen Sonntag war die Polizei gleich mit einer ganzen Hundertschaft bei der Demonstration in Ahaus. Am Tag der Transporte werden mehrere tausend Polizisten im Einsatz sein. Auch der Verfassungsschutz rechnet mit Auseinandersetzungen und beschwört gewalttätige Aktionen seitens der AtomkraftgegnerInnen herauf. Von der Repression lassen sich die Anti-Atom-Initiativen aber nicht abschrecken und planen gleich mehrere Aktionen gegen die anstehenden Transporte: Bis Freitag wird es jeden Abend eine Mahnwache am atomaren Zwischenlager geben. Für den 20. Dezember rufen Anti-Atom-Initiativen bundesweit zur Großdemonstration nach Ahaus auf. Auch am Samstag nach dem „Tag X“, dem ersten Transport ins Zwischenlager Ahaus, soll demonstriert werden. „Wenn die Termine der Transporte bekannt sind, wird es weitere Aktionen geben“, kündigte der Sprecher des Bündnisses “Münsterland gegen Atomanlagen” zudem an.</p>
<p><strong>Michael Schulze von Glaßer</strong></p>
<p><em>Weitere Informationen:</em><br />
<a href="http://www.kein-castor-nach-ahaus.de">kein-castor-nach-ahaus.de</a></p>
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		<title>Gipfelsturm in Kopenhagen!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arno_nym</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[
Um die 2000 Menschen auf der Hauptdemonstration, weitere kleinere Gruppen in ganz Kopenhagen unterwegs.
Ca. 250 Festgenommen.
Einige Menschen sind trotzdem tatsächlich ins Bella Center gelangt und haben dort die Verhandlungen blockiert. Einige Deligierte unterstützen die DemonstrantInnen und gehen gemeinsam mit diesen zur Demonstration, die Polizei hält sie allerdings mit Gewalt auf dem Gelände des BC fest.

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			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Um die 2000 Menschen auf der Hauptdemonstration, weitere kleinere Gruppen in ganz Kopenhagen unterwegs.</li>
<li>Ca. 250 Festgenommen.</li>
<li>Einige Menschen sind trotzdem tatsächlich ins Bella Center gelangt und haben dort die Verhandlungen blockiert. Einige Deligierte unterstützen die DemonstrantInnen und gehen gemeinsam mit diesen zur Demonstration, die Polizei hält sie allerdings mit Gewalt auf dem Gelände des BC fest.</li>
</ul>

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		<title>No Border!-Demonstration in Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Dezember 2009 gingen in der dänischen Hauptstadt wieder hunderte Menschen auf die Straße. Die Demonstration zum Parlamentsgebäude hatte zum Ziel, den Zusammenhang von Klimawandel und Klimaflüchtlingen zu thematisieren. Ein kurzer Fotobericht.




 
Gegen Abend stürmte die Polizei, während dort VoKü und Vorträge stattfanden, das besetzte Stadtviertel Christiania. Dabei nahmen sie wiederum über 200 Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 14. Dezember 2009 gingen in der dänischen Hauptstadt wieder hunderte Menschen auf die Straße. Die Demonstration zum Parlamentsgebäude hatte zum Ziel, den Zusammenhang von Klimawandel und Klimaflüchtlingen zu thematisieren. Ein kurzer Fotobericht.<br />
</strong></p>
<p><strong><span id="more-1443"></span></strong></p>
<p><strong>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6758/' title='IMG_6758'><img width="150" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6758-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_6758" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6763-cr2/' title='IMG_6763.CR2'><img width="99" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6763.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_6763.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6844-cr2/' title='IMG_6844.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6844.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_6844.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6846-cr2/' title='IMG_6846.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6846.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Solidarity" title="IMG_6846.CR2" /></a>
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<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6910-cr2/' title='IMG_6910.CR2'><img width="100" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6910.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_6910.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6919-cr2/' title='IMG_6919.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6919.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_6919.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6937-cr2/' title='IMG_6937.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6937.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_6937.CR2" /></a>
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<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_6981-cr2/' title='IMG_6981.CR2'><img width="100" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6981.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_6981.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/no-border-demonstration-in-kopenhagen/attachment/img_7022-cr2/' title='IMG_7022.CR2'><img width="150" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_7022.CR2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMG_7022.CR2" /></a>
</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Gegen Abend stürmte die Polizei, während dort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volxk%C3%BCche">VoKü </a>und Vorträge stattfanden, das <a href="http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/christiania-%E2%80%93-ein-basisdemokratisches-experiment/">besetzte Stadtviertel Christiania</a>. Dabei nahmen sie wiederum über 200 Menschen fest.</p>
<p><strong>Alle Fotos von Christian Grodotzki &#8211; die utopia-Redaktion dankt herzlich!</strong></p>
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		<title>Es gibt keinen Planet B</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 11:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 100.000 Menschen waren am Samstag auf der Großdemonstration zum Klima-Gipfel in Kopenhagen. Die sechs Kilometer lange Protestroute führte zum Bella-Center (dem Tagungsort des Gipfels) führte. Dabei kam es zu massenhaften Übergriffen der Polizei.
Gleich zu Beginn kesselten die „Ordnungshüter“ einen Teil der Demonstration ein, stundenlang mussten hunderte DemonstrantInnen bei Temperaturen um die 5° Celsius, gefesselt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über 100.000 Menschen waren am Samstag auf der Großdemonstration zum Klima-Gipfel in Kopenhagen. Die sechs Kilometer lange Protestroute führte zum Bella-Center (dem Tagungsort des Gipfels) führte. Dabei kam es zu massenhaften Übergriffen der Polizei.</strong><span id="more-1432"></span></p>
<p>Gleich zu Beginn kesselten die „Ordnungshüter“ einen Teil der Demonstration ein, stundenlang mussten hunderte DemonstrantInnen bei Temperaturen um die 5° Celsius, gefesselt auf dem Boden sitzen; es gab 700 Festnahmen die in den meisten Fällen nur auf Verdacht und ohne konkreten Vorwurf durchgeführt wurden; die Polizei stürmte mit Tränengas und Schlagstöcken in das besetzte Stadtviertel <a href="http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/christiania-%E2%80%93-ein-basisdemokratisches-experiment/">Christiania </a>um 15 Leute festzunehmen. Eine Solidaritäts-Demonstration für die Festgenommenen wurde am Samstagabend ebenfalls Opfer staatlicher Repression und nach kurzer Zeit von der Polizei gestoppt und eingekesselt. Dennoch ließen sich die DemonstrantInnen nicht unterkriegen und übten mit der Großdemonstration friedlich Druck auf die PolitikerInnen aus: handelt endlich und reduziert den CO2-Ausstoss!</p>

<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/es-gibt-keinen-planet-b/attachment/img_6400/' title='IMG_6400'><img width="100" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6400.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Koreanischer Brillenbär im Sommeroutfit." title="IMG_6400" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/es-gibt-keinen-planet-b/attachment/img_6405/' title='IMG_6405'><img width="150" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6405-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="100.000 Menschen versammelten sich um in Kopenhagen für eine Wende im Klimaschutz zu demonstrieren." title="IMG_6405" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/es-gibt-keinen-planet-b/attachment/img_6448/' title='IMG_6448'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6448.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Demonstration wurde von einer großen Gruppe Indigener aus der ganzen Welt angeführt." title="IMG_6448" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/es-gibt-keinen-planet-b/attachment/img_6470-cr2/' title='IMG_6470.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6470.CR2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rythms of resistance - ein bunter mix aus Sambagruppen, Lauti-Techno, Gesang und internationaler Musik untermalten den Demonstrationszug." title="IMG_6470.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/es-gibt-keinen-planet-b/attachment/img_6480/' title='IMG_6480'><img width="100" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6480.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kein Nordpol - Kein Weihnachten!" title="IMG_6480" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/es-gibt-keinen-planet-b/attachment/img_6485/' title='IMG_6485'><img width="100" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6485.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hippie-Sprüche 2.0" title="IMG_6485" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/es-gibt-keinen-planet-b/attachment/img_6495/' title='IMG_6495'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6495.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Belgische Gewerkschafter &quot;on the run&quot;" title="IMG_6495" /></a>

<p><strong>Alle Fotos von Christian Grodotzki</strong></p>
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		<title>&#8220;Our Climate &#8211; Not your Business!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 11:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Erster Actionday gegen den Klimagipfel in Kopenhagen. Motto: &#8220;Our Climate &#8211; Not your Business!&#8221;. Ziel: Klimaschädliche Betriebe in der Innenstadt vorübergehend besetzen und blockieren
Leider hat die utopa-Redaktion nicht die Möglichkeit selbst vom Klimagipfel in Kopenhagen zu berichten. Der Fotograf Christian Grodotzki ist aber dort und versorgt uns und euch in nächster Zeit mit tollen Fotos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erster Actionday gegen den Klimagipfel in Kopenhagen. Motto: &#8220;Our Climate &#8211; Not your Business!&#8221;. Ziel: Klimaschädliche Betriebe in der Innenstadt vorübergehend besetzen und blockieren</strong><span id="more-1402"></span></p>
<p>Leider hat die utopa-Redaktion nicht die Möglichkeit selbst vom Klimagipfel in Kopenhagen zu berichten. Der Fotograf Christian Grodotzki ist aber dort und versorgt uns und euch in nächster Zeit mit tollen Fotos vom Protest in der dänischen Hauptstadt. Hier sind die ersten Fotos von einer Aktion am 11. Dezember:</p>

<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/our-climate-not-your-business/attachment/img_6228-cr2-2/' title='IMG_6228.CR2'><img width="150" height="150" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6228.CR21-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Erste Kontrollen in der Innenstadt." title="IMG_6228.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/our-climate-not-your-business/attachment/img_6245-cr2-2/' title='IMG_6245.CR2'><img width="150" height="100" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6245.CR21.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Polizei setzt Hunde ein um eine Straße zu sperren, die Demonstrierenden versuchen diese Sperren zu umgehen." title="IMG_6245.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/our-climate-not-your-business/attachment/img_6283-cr2-2/' title='IMG_6283.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6283.CR21.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Polizei versuchte die DemonstrantInnen aufzuhalten." title="IMG_6283.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/our-climate-not-your-business/attachment/img_6304-cr2-2/' title='IMG_6304.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6304.CR21.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kinder winken den Protestierenden aus einer Schule zu." title="IMG_6304.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/our-climate-not-your-business/attachment/img_6315-cr2-2/' title='IMG_6315.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6315.CR21.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Polizei nimmt im Verlauf der Protestaktionen immer wieder Leute ohne ersichtlichen Grund fest." title="IMG_6315.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/our-climate-not-your-business/attachment/img_6349-cr2-2/' title='IMG_6349.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6349.CR21.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gegen Ende kesselt die Polizei die verbliebenen DemonstrantInnen noch für ca. 2 Std. ein. Als einige versuchen aus der Umstellung auszubrechen greifen die Beamten zum Knüppel." title="IMG_6349.CR2" /></a>
<a href='http://www.jugendzeitung.net/onlinemag/our-climate-not-your-business/attachment/img_6353-cr2-2/' title='IMG_6353.CR2'><img width="150" height="99" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/12/IMG_6353.CR21.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Einige Zeit ist die Situation eingefroren. Ca. 200 DemonstrantInnen sind von der Polizei auf der Dronning Louises Brücke umzingelt, die restlichen Protestierenden belagern wiederum den Kessel." title="IMG_6353.CR2" /></a>

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		<title>„Atommülltransporte nach Ahaus können ab sofort wieder rollen“</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 12:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel, Atomkraft und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. November fanden bundesweit in mehr als zwanzig Städten Aktionen gegen die Atomindustrie statt. Im Münsterland gab es besonders heftigen Protest. Wir sprachen mit Matthias Eickhoff, Sprecher des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen, über Anti-Atom-Proteste und kommende Atommülltransporte.
utopia: In Münster demonstrierten am 7. November rund 50 Menschen vor der Bezirksregierung in Münster gegen Atomkraft. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 7. November fanden bundesweit in mehr als zwanzig Städten Aktionen gegen die Atomindustrie statt. Im Münsterland gab es besonders heftigen Protest. Wir sprachen mit Matthias Eickhoff, Sprecher des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen, über Anti-Atom-Proteste und kommende Atommülltransporte.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1288"></span>utopia: In Münster demonstrierten am 7. November rund 50 Menschen vor der Bezirksregierung in Münster gegen Atomkraft. Im münsterländischen Ahaus kam es am Abend zu einer Spontandemonstration zum dortigen atomaren Zwischenlager. Worum ging es bei den Protesten?</strong></p>
<p><strong>Matthias Eickhoff:</strong> Das hat zwei Hintergründe. Im beschlossenen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP wurde angekündigt die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Der CDU Münster haben wir daher Atommüllfässer übergeben – längere Laufzeiten bedeuten nämlich auch mehr Atommüll. Zum anderen werden bei der Bezirksregierung Münster und beim Bundesamt für Strahlenschutz seit drei Jahren Anträge für neue Atommülltransporte nach Ahaus bearbeitet – der Ort liegt 45 Kilometer westlich von Münster. Das ganze geschieht unter Ausschluss der Öffentlichkeit – mit der Demonstration wollten wir auf die kommenden Transporte aufmerksam machen. Abends gab es dann noch eine spontane Demonstration direkt vor dem atomaren Zwischenlager in Ahaus. Das war zeitlich sehr passend, denn vier Tage später genehmigte die Bezirksregierung Münster den ersten Antrag für neue Atommülltransporte nach Ahaus.</p>
<div id="attachment_1290" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1290" title="2008-04-26-Tschernoyl-Tag-H" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/11/2008-04-26-Tschernoyl-Tag-H.jpg" alt="Matthias Eickhoff beim Tschernobyl-Tag 2008 in Hamm | Foto: Michael Schulze von Glaßer" width="400" height="367" /><p class="wp-caption-text">Matthias Eickhoff beim Tschernobyl-Tag 2008 in Hamm | Foto: Michael Schulze von Glaßer</p></div>
<p><strong>Was passiert nun in Ahaus?</strong></p>
<p>In einem ersten Schritt soll nun zum Teil hoch verstrahlter und sperriger Problem-Atommüll aus deutschen Atomkraftwerken nach Ahaus kommen, um dort zehn Jahre lang abzuklingen – über die Herkunfts-AKWs, die genaue Strahlung und die genaue Menge schweigt die Bezirksregierung, aber wir gehen davon aus, dass dieser Atommüll unter anderem aus dem Kernforschungszentrum Jülich am Niederrhein bzw. dem stillgelegten AKW Würgassen an der Weser kommen wird. Der ersten Transport kann schon in den nächsten Wochen rollen – per Bahn oder LKW.</p>
<p>In einem zweiten Schritt sollen rund 150 Castoren aus Jülich nach Ahaus gebracht werden. Danach kommen weitere 150 Kokillen aus dem französischen La Hague, wo sich eine Plutoniumfabrik befindet. Das ganze ist extrem intransparent. Das atomare Zwischenlager Ahaus ist im Übrigen bereits 1992 in Betrieb gegangen und steht noch immer zu 90 Prozent leer. Die Betreiber des Lagers möchten die Halle natürlich gern füllen und der Öffentlichkeit beweisen, dass längere AKW-Laufzeiten kein Problem sind, weil es ja eine „sichere Entsorgung“ gebe.</p>
<p><strong>Wie werden die Transporte denn aussehen?</strong></p>
<p>Wie der Müll aus Jülich nach Ahaus gelangt, ist noch offen – entweder per Schiene oder über die Straße. Züge würden durch das Rheinland und Ruhrgebiet rollen, LKWs über Neuss-Duisburg-Oberhausen und dann die A31 nach Ahaus. Das können Einzeltransporte werden oder aber auch längere Konvois. Die Betreiber scheinen sich noch nicht sicher zu sein, was für sie vorteilhafter ist. Auf jeden Fall wird es viele Transporte über einen langen Zeitraum geben. Da wird ein riesiger Aufwand  betrieben, denn der Atommüll aus dem französischen La Hague wird per Zug nach Ahaus gelangen – genauso wie die bekannten Transporte von La Hague nach Gorleben. Es wird allein aus Frankreich mindestens ein halbes Dutzend Transporte geben.</p>
<p><strong>In Ahaus gibt es eine lange Protestkultur gegen Atommülltransporte ins Zwischenlager  – welche Protestaktionen sind für die kommenden Transporte zu erwarten?</strong></p>
<p>Nach der Erteilung der Genehmigung am 11. November kommt der Protest nun schnell in Gang. Noch für den November sind diverse Aktionen geplant. Am 20. Dezember wird es dann eine große Demonstration am Zwischenlager geben, zu der bundesweit aufgerufen wird. Auch Initiativen aus Norddeutschland und anderen Regionen unterstützen die geplanten Proteste. Auch der traditionelle Sonntagsspaziergang  am Zwischenlager wird in den kommenden Wochen intensiviert. Für den 24. April ist zudem eine große Tschernobyl-Demonstration in Ahaus geplant, als eine von drei bundesweit zentralen Demos zum Atomausstieg. Wenn die Termine der Transporte bekannt sind, wird es natürlich weitere Aktionen geben. Doch Atomindustrie und Politik versuchen die Transporttermine so lange wie möglich unter Verschluss zu halten um Protestaktionen zu verhindern.</p>
<div id="attachment_1291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1291" title="2008-05-01_TBL-Ahaus-2" src="http://jugendzeitung.net/wp-content/uploads/2009/11/2008-05-01_TBL-Ahaus-2.jpg" alt="Das atomare Zwischenlager Ahaus im Münsterland | Foto: Michael Schulze von Glaßer" width="400" height="169" /><p class="wp-caption-text">Das atomare Zwischenlager Ahaus im Münsterland | Foto: Michael Schulze von Glaßer</p></div>
<p><strong>Wie sahen denn die Proteste bei den letzten Transporten aus?</strong></p>
<p>Die größten Demonstrationen gab es 1997/1998 mit mehr als zehntausend Leuten, als sechs Castoren aus Süddeutschland nach Ahaus gebracht wurden. In Münster gab es damals eine Demonstration mit 12.000 Leuten. In Ahaus gab es viele Blockade-Aktionen und die Polizei reagierte damals mit massiven Wasserwerfer-Einsätzen – in Ahaus herrschte Ausnahmezustand. Allein 15.000 bis 20.000 Polizistinnen und Polizisten waren damals im Einsatz. 2004/2005 waren die Proteste etwas kleiner aber nicht weniger kreativ. Mehrere Tausend Leute demonstrierten gegen die Castor-Transporte.</p>
<p><strong>Bei aller Kritik an den Transporten. Irgendwo muss der Atommüll doch hin…</strong></p>
<p>Genau diese Frage muss man sich stellen. Eben weil es keine sichere Endlagerung gibt, kann die einzige Lösung nur sein, die Atomanlagen sofort stillzulegen um erstmal keinen weiteren Atommüll zu produzieren. Es ist Aufgabe der Atomindustrie Lösungen zu präsentieren – die denken aber lieber an ihre Profite als an das ungelöste Problem.</p>
<p><em>Interview: Michael Schulze von Glaßer</em></p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p><strong>30. November 2009, Münster: </strong>Informationsveranstaltung mit der Bürgerinitiative Morsleben über den Stand des Stillegungsverfahrens des Atommüllendlagers Morsleben</p>
<p><strong>7. Dezember 2009, Frauenstraße 24, Münster:</strong> Filmvorführung „Trainstopping“ über Proteste gegen den Castor-Transport 1998 nach Ahaus.</p>
<p><strong>20. Dezember, 14 Uhr: Überregionale Demonstration am Zwischenlager Ahaus</strong></p>
<p>Orte und genaue Termine sowie weitere Informationen zu den kommenden Castor-Transporten gibt es u. a. auf der Webseite <a href="http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/">„Kein Castor nach Ahaus“</a>.</p>
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