Archiv der Kategorie 'Kunst und Kultur'

Buchbesprechung: „Clandestinos. Unterwegs im Widerstand.“

Ramor Ryan ist ein rebellischer Vagabund (frei Reisender), der sich in der internationalen antikapitalistischen Bewegung zu Hause fühlt. In „Clandestinos“, einem autobiografischen Werk, erzählt er aus den 20 Jahren, die er unterwegs im Widerstand verbracht hat.

Der Untertitel täuscht etwas, schließlich erzählt Ramor nicht nur Geschichten aus dem aktiven, antikapitalistischem Widerstand – er erzählt auch von anderen Erfahrungen, die er als rebellischer Reisender weltweit gemacht hat.
Seine Erzählung beginnt in Berlin Anfang der 90er Jahre – in der florierenden und aktiven Hausbesetzer-Szene. Ursprünglich aus Irland kommend,  mit dem „Nord-Irland“-Konflikt groß geworden, bezeichnet er seine Zeit in den besetzten Häusern Berlins als seinen Einstieg in das klandestine (geheime), rebellische Leben. Artikel ‘Buchbesprechung: „Clandestinos. Unterwegs im Widerstand.“’ weiterlesen

Filmbesprechung: “Das Verhör”

„Der Staat irrt nicht.“
Ein dunkler Raum, am Tisch ein Herr in Hemd und Krawatte. Ihm gegenüber der Arbeiter Johann Schönberger (Manfred Möck): zurückhaltend, abwartend und etwas verunsichert. Der gut gekleidete Herr vom „Ministerium für Friedenserziehung“ klagt ihn an und fragt ihn aus. Der Vorwurf: Verbrechen gegen den Staat.

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Gedicht: no-man in a man’s so

Sie sagten, ich sei ein Junge,
und Jungen weinen nicht.
Sie sagten, ich sei ein Junge,
und Jungen wissen immer weiter.
Sie sagten ich sei ein Junge,
und Jungen sind kalt und berechnend
Sie sagten, ich sei ein Junge,
und Jungen stehen auf Mädchen.
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