Ramor Ryan ist ein rebellischer Vagabund (frei Reisender), der sich in der internationalen antikapitalistischen Bewegung zu Hause fühlt. In „Clandestinos“, einem autobiografischen Werk, erzählt er aus den 20 Jahren, die er unterwegs im Widerstand verbracht hat.
Der Untertitel täuscht etwas, schließlich erzählt Ramor nicht nur Geschichten aus dem aktiven, antikapitalistischem Widerstand – er erzählt auch von anderen Erfahrungen, die er als rebellischer Reisender weltweit gemacht hat.
Seine Erzählung beginnt in Berlin Anfang der 90er Jahre – in der florierenden und aktiven Hausbesetzer-Szene. Ursprünglich aus Irland kommend, mit dem „Nord-Irland“-Konflikt groß geworden, bezeichnet er seine Zeit in den besetzten Häusern Berlins als seinen Einstieg in das klandestine (geheime), rebellische Leben. Artikel ‘Buchbesprechung: „Clandestinos. Unterwegs im Widerstand.“’ weiterlesen
„Der Staat irrt nicht.“
