Es gibt keinen Planet B
Über 100.000 Menschen waren am Samstag auf der Großdemonstration zum Klima-Gipfel in Kopenhagen. Die sechs Kilometer lange Protestroute führte zum Bella-Center (dem Tagungsort des Gipfels) führte. Dabei kam es zu massenhaften Übergriffen der Polizei.
Gleich zu Beginn kesselten die „Ordnungshüter“ einen Teil der Demonstration ein, stundenlang mussten hunderte DemonstrantInnen bei Temperaturen um die 5° Celsius, gefesselt auf dem Boden sitzen; es gab 700 Festnahmen die in den meisten Fällen nur auf Verdacht und ohne konkreten Vorwurf durchgeführt wurden; die Polizei stürmte mit Tränengas und Schlagstöcken in das besetzte Stadtviertel Christiania um 15 Leute festzunehmen. Eine Solidaritäts-Demonstration für die Festgenommenen wurde am Samstagabend ebenfalls Opfer staatlicher Repression und nach kurzer Zeit von der Polizei gestoppt und eingekesselt. Dennoch ließen sich die DemonstrantInnen nicht unterkriegen und übten mit der Großdemonstration friedlich Druck auf die PolitikerInnen aus: handelt endlich und reduziert den CO2-Ausstoss!
- Koreanischer Brillenbär im Sommeroutfit.
- 100.000 Menschen versammelten sich um in Kopenhagen für eine Wende im Klimaschutz zu demonstrieren.
- Die Demonstration wurde von einer großen Gruppe Indigener aus der ganzen Welt angeführt.
- Rythms of resistance - ein bunter mix aus Sambagruppen, Lauti-Techno, Gesang und internationaler Musik untermalten den Demonstrationszug.
- Kein Nordpol - Kein Weihnachten!
- Hippie-Sprüche 2.0
- Belgische Gewerkschafter "on the run"
Alle Fotos von Christian Grodotzki












