Wir sind, was wir tun

Heute schon die Welt verändert? Was so übermenschlich und unlösbar erscheint, braucht gar nicht aufwendig oder gar waghalsig zu sein- so lautet zumindest die Devise von ,,we are what we do“ (wir sind was wir tun). Die Initiative, die 2004 von David Robinson und Eugenie Harvey in Großbritannien gegründet wurde, versteht sich nicht als kommerzielle Institution, sondern vielmehr als eine Bewegung. Die Idee: Kleine Taten können die Welt Tag für Tag ein wenig besser machen. Es geht dabei allerdings nicht darum, ein komplettes Entwicklungsprojekt zu organisieren oder einen politischen Umsturz zu bewirken. Aktionen wie ,,Verschenk ein Lächeln“ oder ,,Esst öfters gemeinsam“ mögen im Einzelnen belanglos klingen, aber je mehr Menschen daran teilnehmen desto größer wird die Wirkung sein. Und das Beste ist: Jede/r kann damit anfangen. Egal wo, egal wie. Und das sofort.

Einfach die Welt verändern - das Buch der Gründern von "we are what we do"

Einfach die Welt verändern - das Buch der Gründern von "we are what we do"

Natürlich ersetzen geringfügige Änderungen des tagtäglichen Verhaltens nicht aktives Engagement, sei es im politischen, kulturellem oder jedwedem anderen Bereich. Es ist vielmehr eine Ergänzung zu dem, was mensch bereits macht.

Denn durch die vielen kleinen Ideen kann mensch nicht nur das Beste aus dem Augenblick machen, sondern auch den Blick für ,,größere Taten“ schärfen.Und letztendlich zielt jede Form der bewussten Beteiligung auf dasselbe ab: Veränderung und Besserung der Umstände. Was spricht also dagegen, sich bescheidene, aber gute Vorsätze für jeden Tag zu setzen? Er kann dadurch nur besser werden.

Mehr Informationen: http://www.wearewhatwedo.org/

Buchtipp: Einfach die Welt verändern; Pendo Verlag, 2006; 12,90 Euro

Lisa B.

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